Stationäre Messverfahren für Geschwindigkeit:

Stationäre Messanlagen sind jedem Autofahrer als "Starenkästen" bekannt. Sicherlich ist diese Assoziation naheliegend, dennoch ist eine solche Messanlage etwas aufwendiger aufgebaut. Die häufigsten verwendeten Messanlagen sind die "TraffiPhot S" und die "TraffiStar S 330" (Thüringen Tunnel/Bielefelder Berg/Darmstädter Kreuz).

Über einen in die Fahrbahn eingelassenen Sensorbereich wird wieder über eine Weg-Zeit-Berechnung ein Messwert gebildet und bei Überfahrt des letzten Sensors (weiß markiert) das Beweisbild ausgelöst. Die Auslösung wird bei der "TraffiPhot S" als Blitz wahrgenommen, hingegen bei der "TraffiStar S 330" ein Blitz im Infrarotbereich erfolgt, den das menschliche Auge nicht wahrnehmen kann. Insofern weiß der Autofahrer bei der "TraffiStar S 330" nicht, ob er gemessen wurde.

Lasermessverfahren

Abbildung 9: Messanlage "TraffiPhot S" (Bild Olaf Neidel)

Insgesamt erscheinen die Messwerte verwertbar, wenn der Abstand der Vorderräder zum letzten Sensor abhängig von der gefahrenen Geschwindigkeit nachzuvollziehen ist, das gemessene Fahrzeug sich allein innerhalb des Messbereichs befindet, der Sensorbereich zu erkennen ist und das Messgerät UND der Sensorbereich am Tattag gültig geeicht sind.

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